EGE SOCKS

Socken herstellen lassen: Worauf Marken und Händler achten sollten

Wer Socken unter eigener Marke herstellen lassen will, klärt vor der ersten Anfrage am besten einige Punkte. Diese Übersicht zeigt, worauf Marken und Händler bei Mindestmengen, Garnen, Bemusterung und Export achten sollten.

Socken herstellen lassen heißt, Strick, Veredelung und Verpackung an einen Sockenhersteller zu vergeben und dafür Modelle, Mengen und Markenvorgaben zu liefern. Damit der erste Auftrag planbar bleibt, lohnt es sich, die folgenden Punkte vorab zu klären.

Mindestmenge und Stückzahlen

Die Mindestmenge (MOQ) entscheidet, ob ein Modell wirtschaftlich produzierbar ist. Bei EGE SOCKS liegt sie bei 1.200 Paar pro Design. Wichtig ist die Spannweite: Dieselbe Linie fertigt kleinere Testaufträge und wiederkehrende Großserien.

  • MOQ gilt pro Design, nicht pro Auftrag – Farbvarianten eines Modells werden oft zusammengefasst
  • Erstauflage kleiner halten und nach dem Verkauf nachordern
  • Mengen pro Größe früh festlegen, sie beeinflussen Termin und Preis

Garn, Feinheit und Konstruktion

Material und Stricktechnik bestimmen Griff, Haltbarkeit und Preis. Üblich sind gekämmte und mercerisierte Baumwolle, Bambus, Modal, Wolle und technische Mischungen. Die Feinheit (Gauge) und die Konstruktion reichen vom feinen Business-Strick bis zur Frottee-Polsterung, von glatt bis Voll-Jacquard.

Bemusterung, Passform und Freigabe

Vor der Serie steht das Vorserienmuster. Es wird gegen Ihre Vorgaben geprüft und überarbeitet, bis Größe, Passform, Farbe und Strickbild stimmen. Erst Ihre Freigabe startet die Produktion, was spätere Reklamationen niedrig hält. Vorserienmuster sind in der Regel in 5 bis 7 Arbeitstagen verfügbar.

Branding und Verpackung

Das Branding entscheidet, ob die Socke verkaufsfertig ankommt. Klären Sie früh, welche Elemente Sie brauchen:

  • Gewebte oder gedruckte Etiketten und Hangtags
  • Größenaufkleber und EAN-Barcodes
  • Polybeutel, individuelle Kartons oder verkaufsfertige Packs

Qualitätskontrolle und Konformität

Für den europäischen Handel zählen nachvollziehbare Standards. EGE SOCKS strickt mit OEKO-TEX-zertifizierten Garnen und arbeitet nach einem Qualitätssystem gemäß ISO 9001:2015. Die Produktion erfüllt die EU-Textilvorgaben inklusive REACH und azofreier Farben; eine unabhängige Laborprüfung ist auf Anfrage möglich. Geprüft wird entlang der Linie, nicht erst am Ende.

Lieferzeit, Export und Nachbestellungen

Die Serienproduktion dauert nach Freigabe üblicherweise 3 bis 4 Wochen, zuzüglich Transport. Bei Lieferungen in die EU gehören die Zollpapiere zum Auftrag: Handelsrechnung, Packliste, Ursprungszeugnis und EUR.1, dazu die EORI-Registrierung. Weil die Socken­produktion bei EGE SOCKS im eigenen Werk in der Türkei läuft, verantwortet ein Team den gesamten Ablauf – das hält Qualität und Termine auch bei Nachbestellungen stabil.

Checkliste vor der Anfrage

  1. Modelle oder Referenzbilder, idealerweise ein Tech Pack
  2. Zielmenge je Design und grobe Größenverteilung
  3. Garn, Feinheit und gewünschte Konstruktion
  4. Branding: Etiketten, Hangtags, Verpackung
  5. Zieltermin und Zielpreis

Je konkreter die Anfrage, desto belastbarer das Angebot. Mit diesen Angaben lässt sich meist innerhalb eines Arbeitstags eine erste Einschätzung zu Preis, Termin und Muster geben.

Ein Projekt im Kopf?

Nennen Sie Modell, Menge und Termin. Sie erhalten innerhalb eines Arbeitstags eine Antwort.

Angebot anfordern
Ratgeber